Öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV)


Corona-Pandemie darf Mobilitätswende nicht gefährden

Erhöhung der Regionalisierungsmittel

05.04.21 –

Die Corona-Pandemie hat zu einem erheblichen Rückgang der Fahrgastzahlen und damit einhergehend zu großen Einnahmeverlusten für die Verkehrsunternehmen geführt, die auch nach dem Ende der Pandemie nachwirken werden. Daher soll sich Hamburg auf Bundesebene für eine zeitlich befristete Erhöhung der Regionalisierungsmittel einsetzen. Dies sieht ein Antrag vor, den die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen zur kommenden Bürgerschaftssitzung am 8. April eingebracht haben. Eine vorübergehende Ausweitung der Bundesfinanzierung leistet einen wichtigen Beitrag für einen starken Hamburger ÖPNV, während sich die Fahrgastzahlen von den Folgen der Corona-Pandemie erholen und unterstützt die Stadt so bei der Umsetzung der Mobilitätswende mit dem Hamburg-Takt.

Dazu Gerrit Fuß, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Der Öffentliche Personen-Nahverkehr ist das Rückgrat des Umweltverbunds. Ihn zu stärken und auszubauen ist und bleibt das Ziel in Hamburg – auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Die zeitweise dramatischen Rückgänge der Fahrgastzahlen bringen große Löcher bei der Finanzierung des ÖPNV mit sich. Der Bund hat bereits mit seiner Unterstützung im letzten Jahr bewiesen, dass auch er den Wert von Bus und Bahn zu bezahlbaren Preisen für alle anerkennt. Um die Mobilitätswende voranzutreiben, sollte dieses Engagement fortgesetzt werden. Mit mindestens einer Milliarde Euro zusätzlicher Regionalisierungsmittel vom Bund für die Länder würden die Lasten gerecht verteilt.“

Der entsprechende Antrag ist hier zu finden.

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